Geckos, Salamander, Eidechsen
Der Gecko
Definition:
Geckos (Gekkonidae) gehören zu den Schuppenkriechtieren (Squamata). Es gibt sie seit etwa 50 Mio. Jahren auf der Erde. Sie sind sehr anpassungsfähig, wodurch sie verschiedene Lebensräume eroberten und sich in der ganzen Welt verbreiteten.
Geckos sind Echsen, die zwischen 4 und 40 cm lang werden.
Die meisten Geckoarten sind nachtaktiv und haben eine der Dämmerung angepasste Spaltpupille. Allerdings gibt es auch tagaktive Tiere, die sogenannten Taggeckos. Sie sind auffälliger gefärbt und haben runde Pupillen.
Weiterhin unterscheidet man die Tiere anhand ihrer Zehen. Es gibt Lamellengeckos und Krallengeckos. Lamellengeckos haben Billionen feinster Häärchen an ihren Füßen, die es ihnen möglich macht, sogar kopfüber an Scheiben zu laufen.
Falten-Geckos können sogar "segelfliegen", durch ihre besondere Anatomie der Füße.
Insgesamt werden die Tiere in 6 verschiedene Arten allein durch die Form ihrer Füße aufgeteilt.
Salamander
Definition:
Ein Salamander ist ein Vertreter der Amphibien. Er ist eigentlich ein Schwanzlurch, der keine Flossensäume mehr erkennen lässt. Jeder Molch ist auch ein Salamander - was anders herum allerdings nicht immer der Fall ist.
Salamander sind langgestreckte, geschwänzte Amphibien mit nackter Haut.
Sie leben entweder ständig im Wasser, sowie der Japanische Riesensalamander, oder dauerhaft an Land, so wie der Feuersalamander.
Sehr interessant ist, dass den Salamandern ein Körperteil, den sie verloren haben, wieder nachwächst.
In Mitteleuropa kommen folgende Arten der echten Salamander und Molche (Salamandridae) vor:
- Alpensalamander (Salamandra atra)
- Feuersalamander (Salamandra salamandra)
- Bergmolch (Triturus alpestris)
- Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex)
- Nördlicher Kammmolch (Triturus cristatus)
- Donau-Kammmolch (Triturus dobrogicus)
- Fadenmolch (Triturus helveticus)
- Teichmolch (Triturus vulgaris)
Mythologie:
Der Salamander (Feuersalamander) soll als einer der vier Elementarwesen laut der antiken Mythologie auch im Feuer leben können.
Salamander galten als Geister der Wandlung und sollten den Alchemisten bei ihrer Forschung dienen. Diese hatten einen besonderen Bezug zum Feuer, denn sie hielten es als das alles beherrschende Element, wodurch die Salamander von besonderer Bedeutung für sie waren.
Es hieß, dass besonders starke Salamander auch als rothaarige Frauen auftreten könnten, denn sie sind Gestaltwandler laut ihrem Mythos. Es gibt sie in Form eines Wurmes, einer Schlage und auch in der Gestalt eines echten Salamanders.
Man brachte die Tiere auch mit Verwesungs-, Wandlungs- und Reifungsprozessen in Verbindung. Deshalb ist es gut möglich, dass die Alchemisten die Veränderung von Stoffen den endothermen sowie den exothermen Reaktionen der Salamander zuschrieben.
Das Tier hat auch im Aberglauben einen festen Platz. Man ging davon aus, dass der Salamander überall dort ist, wo es brennt oder wo der Blitz einschlägt. Auch lautstarke Auseinandersetzungen oder Diskussionen könnten sie angeblich anlocken. Man betrachtete die Salamander aus zwei Richtungen. Einerseits waren sie sinnvoll dort, wo das Feuer gebraucht wurde, und andererseits waren sie gefürchtet und wurden für Feuersbrünste verantwortlich gemacht.
Eidechsen:
Eidechsen stehen in der griechischen und afrikanischen Mythologie für Glück und göttliche Weisheit.
Geckos, Salamander, Eidechsen, verwandte Suchen
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